Über uns
Kulturschüür Liebegg, Männedorf
Alte Landstrasse 230, 8708 Männedorf
Dahinter verbergen sich kein fest eingerichtetes Museum und keine Dauerausstellung sondern:
Die Galerie offen für Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstler vorwiegend aus der Region Zürichsee. Zur Verfügung stehen 4 Räume plus ein Foyer für die Vernissagen.
Das Heimethus Jedes Jahr gestalten wir eine eigene Ausstellung in der lokale, regionale oder Themen aus der Schifffahrt zum Zug kommen. Basis ist unser eingelagerter Fundus.
Das Schifffahrtsmuseum findet man als virtuelle Ausstellung auf unserer Homepage. Es wird laufend ausgebaut und zeigt die Geschichte der Schifffahrt auf dem Zürichsee. Basis ist unser Archiv.
Das Archiv Unser Archiv umfasst eine riesige Zahl von Büchern, Broschüren, Dokumenten, Bildern, Fotos und Zeitungsausschnitten. Dazu ist an zwei weiteren Orten eine grosse Zahl von Gegenständen aus alten Zeiten sicher gelagert. Im Laufe der nächsten Jahre werden Archiv und Fundus digital erfasst und stehen dann interessierten Kreisen auf Wunsch zur Verfügung.
Der Verein Schifffahrtsmuseum Heimethus Männedorf (SHM) trägt, all diese Aktivitäten.
Der Verein zählt heute über 120 Mitglieder
° 1974 entwickelt eine Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von ex-Divisionär Lorenz Zollikofer die Idee eines Ortsmuseums, kombiniert mit einem regionalen Schifffahrtsmuseum.
° Vereinsgründung: 6. Juni 1975. Standort: Villa Liebegg.
° Rege Aktivitäten der Gründungsmitglieder schliessen den Erwerb der ausrangierten Motorschiffe "Stäfa" und "Lützelau" als Exponate ein.
° 1977: Zollikofer tritt zurück und Thomas Keller, damaliger Präsident des internationalen Ruderverbandes, übernimmt die Leitung. Sponsoren für das Projekt eines regionalen Schifffahrtsmuseums der Superlative werden gesucht.
° Verhandlungen mit der Gemeinde verlaufen schleppend; deshalb Suche nach alternativem Standort in der "Bätzimatt" am oberen Zürichsee. Naturschützer vereiteln Projekt. Erneute Vorstösse bei der Gemeinde Männedorf, mit Ziel die Villa Liebegg käuflich zu erwerben.
° 1982 wird von einem Architekten-Team ein ehrgeiziges Konzept zur teilweise unterirdischen Nutzung der Liebegg erarbeitet.
° 1984: Genehmigung eines Baurechtsvertrags mit der Gemeinde. Einige der grossen Sponsoren ziehen sich jedoch zurück. Die Finanzierung kommt nicht zustande und das Projekt wird redimensioniert. Mit dem unerwarteten Tod von Thomas Keller kommt das Projekt leider zum abrupten Stillstand. Nur wenige glauben noch an die Zukunft des ursprünglichen Gedankens. Der grosse Teil des Arbeitsausschusses erklärt den Rücktritt.
° In den Neunzigerjahren arbeitet ein Team unter Leitung von Albert Fischer, Fritz Kaiser und Ernst Baer auf ein bescheideneres Konzept hin. So entsteht ein Museumsbetrieb, welcher einerseits die Bedürfnisse der Schifffahrt voll berücksichtigt und sich andererseits auch der Geschichte von Männedorf verpflichtet, sich aber auf die bestehenden Räumlichkeiten der Villa Liebegg beschränkt.
° Anfangs 2000 geht das Management des SHM, mit Wolfgang Benninghoff als Präsident, in neue Hände über. Das begonnene Konzept wird weiter verfeinert. Nebst alternierenden Ausstellungen zu Themen der Schifffahrts- und Lokalgeschichte, gibt man lokalen Künstlern und kulturell engagierten Gruppen Gelegenheit, sich in der Villa Liebegg einem breiten öffentlichen Publikum zu zeigen. So führt das SHM jährlich und bei wachsendem Interesse 10-12 Ausstellungen durch.
° Ab März 2009 zieht das Schifffahrtsmuseum Heimethus um in die neue Kulturschüür. Die Räumlichkeiten
der Villa Liebegg werden durch die Musikschule belegt sein.
